Seite von Brigitte Wulff:


Mein Kunstlehrer fand mich sehr brav. Deshalb wurde aus dem Kunststudium nichts.

Auch aus der Studienratslaufbahn wurde nichts, denn nach dem 1. Staatsexamen, Anglistik und statt Kunst Germanistik, kamen die (eigenen) Kinder. Trotzdem hat es auch mit der Berufslaufbahn ganz gut geklappt. 20 Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin bei diversen Bundestagsabgeordneten. Dann nach dem Berlin-Umzug von Parlament und Regierung Heilpraktikerausbildung, eigene Praxis - und zwischendurch zur Erholung, wieder die Kunst.

Ende der 80er lernte ich bei Wolfgang Hunecke radieren - nicht mit dem Gummi sondern mit Zink- und Kupferplatten, Staubkasten, Säuren und Laugen und viel schwarzer Farbe.

Neben der Arbeit mit meinen Patienten wurde die Beschäftigung mit den verschiedenen Graphiktechniken zu Zeit- und Material- aufwändig.

Für künstlerische Betätigung bot einige Jahre lang der Förderverein Jugend im Museum des LVR eine willkommene und abwechslungsreiche Basis.

Und dann lockte die Farbe. Workshops der Bundeskunsthalle waren die ersten kleinen Schritte auf dem Weg. Schließlich ergab sich die grandiose Möglichkeit quasi vor der Haustür im NBB mit Acrylfarben zu experimentieren. Unter den geduldigen Augen der Künstlerin Dorothee Fenske versuche ich seit einigen Jahren einen eigenen Stil zu entwickeln und entdecke immer wieder neue Facetten im Umgang mit Farbe und Leinwand.








         
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