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Mein Werdegang:

Von Kindheit an beschäftigte mich die Liebe zu Tieren, der Natur und zum Malen. Es war das Schönste für mich, mich in eine stille Ecke zu setzen um zu malen und zu zeichnen.

Meine Eltern sahen das Ganze etwas anders und wollten, dass ich einen "anständigen Beruf" erlerne und so kam ich auf eine ganz normale Schule in Leninogorsk.

Womit meine Eltern nicht rechneten war, dass diese Schule eine Abteilung für Kunst und Graphik hatte und das war ja nun für mich das Schönste an der ganzen Schule! Ich lernte sehr leicht und interessierte mich für alles und besonders für die Malerei!

So vergingen die Jahre in der Schule und es war an der Zeit sich um einen Studienplatz zu bemühen, ein Plan der in der damaligen UdSSR nicht ganz selbstverständlich war. Meine Zeugnisse aus der Grundschule waren aber ausgezeichnet und somit war der Weg geebnet für ein Studium. Für mich war klar, dass nur ein Studium in Richtung künstlerischer Gestaltung, Malerei, Graphik in Frage kam. Ich bewarb mich an der Universität Tscheboksary am Institut für Malerei und Graphik.

 Nach meinem Studium, das ich mit einer Diplomarbeit abschloss arbeitete ich 14 Jahre als  Lehrerin für Ästhetik, bildende Kunst und Zeichnen.

Die Wogen der Geschichte brachen über mich und meine Familie herein und wir siedelten nach Deutschland aus. Wir leben seither in Bonn unter teils sehr schwierigen Bedingungen, da meine Diplome in Deutschland nicht anerkannt wurden und ein Arbeiten in meinem Beruf an einer Schule daher nicht möglich war. Es bedurfte vieler Jahre der Entbehrungen und des Verzichtes bis zum heutigen Tag.

Eine Malschule habe ich 2002 ins Leben gerufen, die Idee wurde geboren als mich Eltern ermutigten, ihre Kinder im Zeichnen und Malen zu unterrichten. Ich startete mit 3 Kindern diesen Zeichen- und Malunterricht . Inzwischen ist meine Malschule multikulturell ausgerichtet, bei mir lernen, Kinder mit, russischer, polnischer, kurdischer, irakischer und deutscher Muttersprache. Wir nehmen an Zeichen und Malwettbewerben für Kinder teil und wir sind vereint in einem Gefühl für Schönheit und Liebe zur Malerei. Wir leben mit dem großen Erbe aus der Kunst und die Kinder erleben das aus erster Hand. Wir leben nicht in einer Welt mit ausschließlich Schattierungen aus Grautönen. Meine Schüler sehen die Welt in all ihren bunten Farben und Beleuchtung. Wir besuchen mit Kindern Ausstellungen und sie machen sich Gedanken über das Gesehene.

 

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